Senioren & Soziales PDF Drucken E-Mail

 

Wie schon in gewohnter Weise, werden auch in dieser Pfarrgemeinderatsperiode wieder unsere Geburtstagsjubilare ab dem 75.sten Lebensjahr zu den Halbrunden und Runden Geburtstagen mit einem kleinen Mitbringsel besucht.

Wir hoffen natürlich, daß wir damit eine kleine Freude bereiten können. Es ist dies eine sehr schöne Aufgabe, da man immer wieder erkennen kann, wie wohl den älteren oft einsamen Mitbürgern eine kleine Plauderstunde tut.

Es haben sich einige freiwillige Helferinnen bereit erklärt, dabei mitzuhelfen und dafür danke ich Euch heute ganz herzlich.

Leider ist es uns aus Datenschutzgründen nicht möglich alle betreffenden Geburtstagsjubilare zu erfassen, da wir unsere Informationen nur aus der Zillertaler Heimatstimme entnehmen können und dort wiederum nicht alle aufscheinen.

Der Sozialausschuß wird sich auch in den folgenden 5 Jahren bemühen, hilfsbedürftigen Mitmenschen aus unserer Gemeinde tatkräftig zur Seite zu stehen, wenn sie durch Krankheit oder sonstiger widriger Umstände in arge Not geraten sind. Wir bitten, bei Bedarf mit unserem Herrn Pfarrer Kontakt aufzunehmen.

So wie wir das auch in den letzten Jahren schon praktiziert haben, werden wir aus dem bei uns verbleibenden Budget der Caritas Haussammlung versuchen, ganz schnell und unbürokratisch zu helfen, wo Hilfe notwendig erscheint.


Neu: Taxidienst

Auf Anregung einiger älteren Menschen und Vermittlung durch Dir. Sepp Kröll,
steht ab sofort nach dem Begräbnisgottesdienst ein kostenloses WINWIN-Taxi für jene,
die sich schwerer tun, zur Verfügung, um zum Waldfriedhof zu fahren.
So haben auch diese Menschen die Gelegenheit,
bei der Beerdigung unserer lieben Verstorbenen dabei zu sein.

 


 

Hospiz - wir begleiten Menschen


Hospiz bedeutet:


Herberge, Aufnahme, Betreuung, Begleitung, guter Platz.


Was machen wir:


Wir begleiten Menschen in der letzten Lebensphase ohne religiöse Ausrichtung, Herkunft,- ehrenamtlich!

Wir begleiten auch Menschen in schwierigen Situationen, Trauer, Alte, Gebrechliche.


Unsere Aufgabe:

Entlastung Angehöriger, Zeit schenken, zuhören, aushalten, einfach nur da-sein.

Der letzte Weg des Lebens, ein Weg ins Ungewisse, macht vielen Menschen Angst. Wir lassen Sterbende nicht allein, bleiben dabei, halten durch.

Manche wollen alleine sterben wenn gerade niemand da ist, manche warten auf ihre Kinder oder sie haben noch etwas gut zu machen, zu erledigen.

Sterbende sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig, wir werden alles tun, damit sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können. Cicley Saunders Begründerin der Hospiz-Idee.


Unsere Ausbildung:


Lehrgang, Einführung in Lebens -Sterbe und Trauerbegleitung. Diskretion, Schweigepflicht.



Für uns Begleiter:


Supervision, monatliches Treffen, Austausch, Seminare, Weiterbildung 15 h im Jahr verpflichtend.


Wo ist ein Hospizkrankenhaus?


Innsbruck, Sanatorium- Kettenbrücke, Palliativstation 14 Betten mit hauptamtlichen Personal(Pfleger Ärzte Psychologen etc).

Tirol weit sind 250 ehrenamtliche Mitarbeiter in Altersheimen, Krankenhäusern und zu Hause bei den Patienten.

P.S. Man braucht vor Sterbenden und Toten keine Angst zu haben, Lebende sind oftmals weitaus gefährlicher!

Erna schönherr