Senioren & Soziales PDF Drucken E-Mail

 

Wie schon in gewohnter Weise, werden auch in dieser Pfarrgemeinderatsperiode wieder unsere Geburtstagsjubilare ab dem 75.sten Lebensjahr zu den Halbrunden und Runden Geburtstagen mit einem kleinen Mitbringsel besucht.

Wir hoffen natürlich, daß wir damit eine kleine Freude bereiten können. Es ist dies eine sehr schöne Aufgabe, da man immer wieder erkennen kann, wie wohl den älteren oft einsamen Mitbürgern eine kleine Plauderstunde tut.

Es haben sich einige freiwillige Helferinnen bereit erklärt, dabei mitzuhelfen und dafür danke ich Euch heute ganz herzlich.

Leider ist es uns aus Datenschutzgründen nicht möglich alle betreffenden Geburtstagsjubilare zu erfassen, da wir unsere Informationen nur aus der Zillertaler Heimatstimme entnehmen können und dort wiederum nicht alle aufscheinen.

Der Sozialausschuß wird sich auch in den folgenden 5 Jahren bemühen, hilfsbedürftigen Mitmenschen aus unserer Gemeinde tatkräftig zur Seite zu stehen, wenn sie durch Krankheit oder sonstiger widriger Umstände in arge Not geraten sind. Wir bitten, bei Bedarf mit unserem Herrn Pfarrer Kontakt aufzunehmen.

So wie wir das auch in den letzten Jahren schon praktiziert haben, werden wir aus dem bei uns verbleibenden Budget der Caritas Haussammlung versuchen, ganz schnell und unbürokratisch zu helfen, wo Hilfe notwendig erscheint.


Neu: Taxidienst

Auf Anregung einiger älteren Menschen und Vermittlung durch Dir. Sepp Kröll,
steht ab sofort nach dem Begräbnisgottesdienst ein kostenloses WINWIN-Taxi für jene,
die sich schwerer tun, zur Verfügung, um zum Waldfriedhof zu fahren.
So haben auch diese Menschen die Gelegenheit,
bei der Beerdigung unserer lieben Verstorbenen dabei zu sein.

 


 

Seniorennachmittag März

Viele Senioren und Pensionisten folgten der Einladung zum Seniorenraschtl mit dem Thema "Ladelang und Gschäftlang aus der alten Zeit"

Ortschronist Paul Lechner zeigte Bilder von alten "Ladelang" in Mayrhofen. Welche Produkte konnten in welchem Laden gekauft werden? Wo war der Schuster? Was holte man in der "Bude"? ...

Die Besucher waren begeistert und es wurden auch noch viele alte Geschichten aus dieser Zeit erzählt.

Ein herzlicher Dank an alle, die mitgeholfen haben, diesen kurzweiligen Nachmittag zu ermöglichen.

 


 

Hospizbewegung Zillertal
Ambulante Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden

Ein paar Gedankensplitter aus einem Gespräch mit Erna Schönherr

Erna, wie kommst du zu dieser Art von „Freizeitbeschäftigung“?
Mich hat der jahrelange Kontakt mit der Grander Anna geprägt, und der Umgang mit alten oder kranken Leuten hat mir immer sehr viel gegeben. Die Grundvoraussetzung für so eine Arbeit ist aber ein guter Draht und eine gesunde Einstellung zum Sterben. Es gibt ja oft Situationen, wo man lange durchhalten muss - und manchmal einfach die Stille des Daseins aushalten muß.
Und wo macht man die dafür notwendige Ausbildung?
Zuerst bestand nur das Innsbrucker Hospiz, als wir – das sind Karen Kröll, Marion Langreiter und ich - unsere Ausbildung absolvierten. Diese Ausbildung dauerte ein Jahr und beinhaltete auch eine Praxis von 80 Stunden im Altersheim. Dann wurde die Hospizbewegung Zillertal als eigener Verein gegründet. Im vorderen Zillertal ist diese Form von Unterstützung und Begleitung ja schon viel verbreiteter als bei uns und wird sehr viel genützt und gut angenommen.
Und wie kann man euch erreichen bzw. anfordern?
Also – es ist mir ganz wichtig zu betonen, dass das eine ehrenamtliche Tätigkeit ist, die JEDER in Anspruch nehmen kann und vollkommen GRATIS ist! Niemand soll sich scheuen, anzurufen und einen Termin auszumachen. Die Telefon-Hotline der Hospiz-Gemeinschaft ist 0650-7270-100 – oder ihr meldet euch direkt bei uns - wir freuen uns über jede Möglichkeit zur Hilfe!
Wie schaut so ein Besuch von dir aus?
Das ist natürlich an den Patienten und auch an den oder die Pflegenden angepasst. Ich komme ins Haus oder Wohnung. Jede Woche wird dann ein Nachmittag vereinbart, den ich mit dem Kranken verbringe. Die pflegenden Angehörigen können dann etwas durchschnaufen und die Zeit für sich selber nützen. Das ist oft die einzige „Auszeit“, die diese pflegenden Leute haben.
Oft vergeht die Zeit wie im Fluge mit Huagachten, Kartenspielen, Beten etc.Aber auch einfach Dasein ist wichtig. Es entsteht so eine vertrauensvolle Beziehung zum Patienten, die eine schöne Gesprächsbasis bilden kann. Ein Kranker schätzt ja seine eigenen vier Wände ganz besonders, weshalb diese ambulante Form der Hilfe besonders wichtig ist. Aber es ist noch zu sagen, dass es eine Hilfe und keine Pflege ist.
Es besteht natürlich vollste Diskretion, und niemand braucht sich sorgen, dass vertraute Gespräche hinausgetragen werden.
Erna, danke für das Gespräch und weiterhin viel Freude an dieser wichtigen und schönen Arbeit!

Wenn wir den Körper ablegen,
werden wir frei sein
von Schmerzen, Angst und allem Kummer,
frei sein wie ein bunter, schöner Schmetterling,
dürfen heimkehren zu Gott. E.Kübler-Ross 
PGR Elisabeth Bacher