Ehe & Familie PDF Drucken E-Mail

 

Ehe und Familie

Liebe Pfarrgemeinde !

Bei meiner ersten Pfarrgemeinderatssitzung wurde ich beauftragt, das Ressort Ehe und Familie zu übernehmen. Es ist ein großes, interessantes und vielfältiges Thema, auch für die Kirche. Wenn jemand das Wort „Familie" hört, hat jeder eine bestimmte Vorstellung, jeder aber eine andere. Der eine denkt an seinen strengen Vater, seine liebe Mutter, Schwester oder Bruder, ein anderer vor allem an die Großmutter, bei der er vielleicht aufgewachsen ist, ein dritter an seine pflegebedürftigen Eltern oder Kinder, andere wieder an sein alleinerziehende Mutter und Vater oder an seine außereheliche Lebensgemeinschaft.
In unserer Zeit hat die Familie einen starken Wandlungsprozess mitgemacht und ist vielfach definierbar. Aber die Familie ist und bleibt das wichtigste Fundament in unserer Pfarrgemeinde .Ich würde mich freuen, wenn jemand zu diesem Thema, tolle Anregungen, gute Ideen oder neue Gedankensplitter dazu hat, mit mir Kontakt aufnimmt (mich anruft, besucht oder ein E-Mail schickt). Vielleicht können wir gemeinsam für unsere Pfarrgemeinde etwas wertvolles beitragen oder bewegen.
Ich freue mich darauf.
Eure Burgi

 

 


 

Für Brautpaare die sich auf die kirchliche Trauung vorbereiten, findet heuer in Mayrhofen ein mehrteilige Eheseminar satt.

 

Termine: Freitag 02.03.2012

Freitag 09.03.2012

Freitag 16.03.212

mit Ehepaar Schnellrieder und Pfarrer Allois Moser

Anmeldung bitte bei Pfarrer Alois Moser Tel. 05285/62269
oder per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.
(Sören Kierkegaard)

 


 

 

Interessantes aus dem österreichischem Institut für Familienforschung:
Warum gehen wir nicht in die Kirche ?
Was früher einfach dazu gehörte, muss heute in Familien glaubhaft vorgelebt werden.

Was für viele Erwachsene in der Kindheit noch selbstverständlich war – der sonntägliche Kirchgang, eine Kerze anzünden, das gemeinsame Tischgebet oder die vielen, anlassbezogenen Brauchtümer – ist heutzutage bei der Erziehung ihrer eigenen Kinder nur mehr eine Möglichkeit von vielen, das Leben zu gestalten.
Eine religiöse Erziehung, Glaube und ein Leben mit der Kirche sind keine gesellschaftlichen Normen mehr wie einst, sondern bleiben zunächst eine Entscheidung der Eltern. Aber auch Kindergarten und Schule prägen die religiöse Entwicklung des Kindes sehr stark mit. Eltern dürfen sich also nicht wundern, wenn ihr Kind nach Hause kommt und z.B. fragt, warum daheim nicht gebetet wird oder warum die Familie am Sonntag nicht in die Kirche geht wie andere – oder umgekehrt. Solange das Kind klein ist, liegt es vor allem in der Hand der Eltern, ob es religiös aufwächst oder nicht.
Früher waren Religion und Brauchtum feste Bestandteile des alltäglichen Lebens. Kaum einer fragte nach dem Warum, sondern nahm ohne Für und Wider am Glaubensleben der kirchlichen Gemeinschaft teil. Mit dem gesellschaftlichen Wandel verlor sich diese Tradition.Die Kirchen haben an Einfluss verloren und tun sich schwer, ihre „Schäfchen“ zusammenzuhalten. Familien machen ihre Entscheidung, einer Kirchengemeinde treu zu bleiben, auch davon abhängig, wie familienfreundlich das Angebot dort gestaltet ist.Die Beziehung zu VertreterInnen der Kirche, besonders aber zu ReligionslehrerInnen, wird ein immer wichtigeres Kriterium, ob sich jemand zu einer Kirchengemeinde gehörig fühlt oder nicht.
Kinder merken sehr schnell, wenn Eltern etwas nicht aus eigener Überzeugung machen, sondern nur weil sie glauben, es wäre für den Nachwuchs interessant oder wichtig.Wenn Eltern selber keinen Zugang zur Religion haben, kann religiöse Erziehung nicht gelingen. Der Glaube muss für Kinder sichtbar gelebt werden.
Auch Erwachsene zweifeln oft und sind stets auf der Suche nach Antworten. Aber es gibt feste Ankerpunkte, die Halt vermitteln und Kraft geben. Die Weitergabe eigener Erfahrungen tragen dazu bei, diese Hilfe seinen Kindern zu verdeutlichen. Kinder brauchen eine stützende Ordnung. Der Glaube ist etwas Lebendiges, und daher muss auch gelegentlich die religiöse Erziehung und die eigene Positionierung überdacht werden.

Info:
Literatur:
Ulrich Schwab: Familienreligiosität. Religiöse Traditionen im Prozess der Generationen. (Habil.-Schrift) Stuttgart 1995
Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Schwab Ludwigstr. 31/Rg. D-80539 München
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Interessant ist: (vom Österr. Institut für Familienforschung)

Dass Zufriedenheit in der Familie und mit dem Partner, neben beruflicher und materieller Erfüllung für die allgemeine Lebensqualität immer noch besonders wichtig ist. Das war vor vielen Jahren so und hat sich in der heutigen Konsumgesellschaft Gott sei Dank nicht verändert.
Von 2000 befragten Frauen und Männern nennen
92% Glück in der Familie und mit dem Partner
88 % Zufriedenheit mit dem Beruf und
70 % Finanzielle Sicherstellung als besonders wichtig.


Wenn man einen Kuchen bäckt:


Im Herd Feuer machen, die nötigen Geräte und Zutaten zurechtlegen.
Bauklötze und Spielpuppen vom Küchentisch räumen.
Kuchenblech einfetten, Mandeln oder Nüsse knacken.
Zwei Tassen Mehl abmessen. Lenchens Hände aus dem Mehl nehmen, Mehl von Lenchen abwaschen, nochmals Mehl abmessen.
Mehl, Backpulver und etwas Salz in Mehlsieb schütten.
Besen und Schaufel holen und Scherben der Schüssel aufkehren, die Lenchen vom Tisch gerissen hat. Andere Schüssel holen.
Nachsehen wer an der Haustür klingelt.
Zurück in die Küche, dem Lenchen Schüssel abnehmen und kleine Lady wieder sauber machen.
Ans Telefon, schnell wieder zurück in die Küche. Dicke Salzschicht vom eingefetteten Backblech wischen. Nach Leni suchen, anderes Backblech einfetten. Wieder ans Telefon. Zurück in die Küche.
Fußboden aufwischen, Küchentisch, Wände und Geschirr säubern.
Bäcker anrufen und erschöpft hinsetzen.