Diese Seite entstand unter der Mithilfe von Rel. Päd. Heidi Geisler
Unsere heurigen Erstkommunikanten mit ihren Tischmüttern
Am Weißen Sonntag war es soweit für unsere heurigen 30
Erstkommunionkinder. Die durften beim Vorstellungsgottesdienst ihr
Taufversprechen erneuern.
Im Gebet vor dem Taufversprechen brachten die Kinder zum
Ausdruck, dass sie um die Liebe Gottes wissen, denn vor mehr als sieben Jahren
sind sie getauft worden. Seit dieser Zeit begleitet die Liebe Gottes die
Kinder. Nun wollten sie selber bewusst JA sagen, auf dem Weg mit Jesus zu sein.
Vor mehr als sieben Jahren wurden die Kinder in die Kirche
zur Taufe getragen – heute konnten sie diesen Weg selbst und ganz bewusst
gehen. Vor mehr als sieben Jahren sagten die Eltern und Paten für ihre Kinder
„JA“ zum Weg mit Jesus – nun konnten die Kinder selbst dieses „JA“ sagen zum
WEG MIT JESUS.
Feierlich waren sie rund um den Altar versammelt, ihre
Taufkerzen wurden vom Licht Jesus, der Osterkerze, angezündet.
In den Fürbitten baten die Kinder, dass Jesus sie auf ihrem
Weg ihres Lebens begleitet – unterwegs zur Schule oder wieder nach Hause, zum
Sport oder zu Freunden, dass er immer mitten unter ihnen ist, egal ob zwei oder
drei sich miteinander auf den Weg machen.
JA, guter Gott, begleite unsere Kinder mit deinem Segen durch
alle Wege ihres Lebens.
Sei DU ihnen stets zur Seite, zeige DU ihnen den richtigen
Weg. Amen.
Erstbeichte
Unsere Erstkommunionvorbereitung ist im Gang. Bereits am
27.März durften unsere Kinder das Sakrament der Versöhnung empfangen, denn die
Beichte macht uns rein. Jeder Mensch wird jeden Tag schmutzig. Zum Glück gibt es Wasser und Seife und wir
können uns wieder waschen… - Wenn es aber plötzlich nicht mehr genug Waser
gäbe. Was würde passieren? Wir würden nicht nur Probleme mit unserem Durst
bekommen, sondern auch mit unserer Gesundheit. Unser Körper braucht nämlich
nicht nur Speis und Trank, sondern auch Sauberkeit und Pflege, sonst wird er
unrein und krank... Gar nicht anders ist es eigentlich mit unserer Seele und
unserem inneren Leben. Auch da braucht es regelmäßige Pflege und Sauberkeit.
Wenn wir den Schmutz unserer Fehler und Sünden nicht ernst nehmen, kann das
böse Folgen haben. – Das beste Mittel, das Jesus uns gegen die Sünde geschenkt
hat, ist die Beichte. In der Beichte wird unsere Seele wieder hell und rein.
JESUS hat uns
versprochen,
dass Er uns
wie ein Arzt von unseren Sünden heilen will!
Eines Tages war
der Herr Jesus bei einem Mann zum Essen eingeladen. Eine große Sünderin hörte
davon und dachte:“Ich will hingehen und Jesus alles sagen, was ich Böses getan
habe! Er wird mir helfen!“ So ging sie also in das Haus und als sie Jesus sah,
fiel sie vor Ihm nieder und begann heftig zu weinen. Ihre Sünden taten ihr
ehrlich leid. Mit ihren Tränen wusch sie die Füße Jesu und trocknete sie mit
ihren schönen langen Haaren. Als Jesus das sah, sagte er: „Du hast mich sehr
lieb. Ich vergebe dir alle deine Sünden!“
Wir können sehen: Wenn ein Mensch seine Sünden aus Liebe
zu Jesus bereut, dann vergibt Er sie
gerne. Auch wir sollen unser Sünden bereuen.
„Jesus, es tut
mir von Herzen leid, dass ich Dich beleidigt habe!“
Im Pfarrhof konnten sich die Kinder in Ruhe besinnen und dann Jesus alles sagen, was
ihnen nicht so gut gelungen ist. Beim abschließenden gemeinsamen Gebet in der
Kirche dankten die Kinder für die gute Beichte:
„Guter Gott, DU
hast mir Mut gemacht und vergibst mir meine Schuld. Dafür danke ich DIR. Ich
bin jetzt ganz froh! Mit Deiner Liebe kann ich wieder neu anfangen. Lass mich
gut sein zu allen Menschen. Dazu gib mir Deinen Segen. Amen.“
Bei der anschließenden Würstljause mit einem Saftl konnte
auch noch eine körperliche Stärkung empfangen werden.
Lieber Pfarrer, herzlichen Dank für den Empfang des
Sakramentes der Versöhnung und für die gute Jause.
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