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Für den Sozialausschuß

 

Evi Lechner

Wie schon in gewohnter Weise, werden auch in dieser Pfarrgemeinderatsperiode wieder unsere Geburtstagsjubilare ab dem 75.sten Lebensjahr zu den Halbrunden und Runden Geburtstagen mit einem kleinen Mitbringsel besucht.

Wir hoffen natürlich, daß wir damit eine kleine Freude bereiten können. Es ist dies eine sehr schöne Aufgabe, da man immer wieder erkennen kann, wie wohl den älteren oft einsamen Mitbürgern eine kleine Plauderstunde tut.

Es haben sich einige freiwillige Helferinnen bereit erklärt, dabei mitzuhelfen und dafür danke ich Euch heute ganz herzlich.

Leider ist es uns aus Datenschutzgründen nicht möglich alle betreffenden Geburtstagsjubilare zu erfassen, da wir unsere Informationen nur aus der Zillertaler Heimatstimme entnehmen können und dort wiederum nicht alle aufscheinen.

Der Sozialausschuß wird sich auch in den folgenden 5 Jahren bemühen, hilfsbedürftigen Mitmenschen aus unserer Gemeinde tatkräftig zur Seite zu stehen, wenn sie durch Krankheit oder sonstiger widriger Umstände in arge Not geraten sind. Wir bitten, bei Bedarf mit unserem Herrn Pfarrer Kontakt aufzunehmen.

So wie wir das auch in den letzten Jahren schon praktiziert haben, werden wir aus dem bei uns verbleibenden Budget der Caritas Haussammlung versuchen, ganz schnell und unbürokratisch zu helfen, wo Hilfe notwendig erscheint.

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Kathi Eberharter

 

 

 


Neu: Taxidienst

Auf Anregung einiger älteren Menschen und Vermittlung durch Dir. Sepp Kröll,
steht ab sofort nach dem Begräbnisgottesdienst ein kostenloses WINWIN-Taxi für jene,
die sich schwerer tun, zur Verfügung, um zum Waldfriedhof zu fahren.
So haben auch diese Menschen die Gelegenheit,
bei der Beerdigung unserer lieben Verstorbenen dabei zu sein.


Hospizbewegung Zillertal
Ambulante Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden.

Ein paar Gedankensplitter aus einem Gespräch mit Erna Schönherr

Erna, wie kommst du zu dieser Art von „Freizeitbeschäftigung“?
Mich hat der jahrelange Kontakt mit der Grander Anna geprägt, und der Umgang mit alten oder kranken Leuten hat mir immer sehr viel gegeben. Die Grundvoraussetzung für so eine Arbeit ist aber ein guter Draht und eine gesunde Einstellung zum Sterben. Es gibt ja oft Situationen, wo man lange durchhalten muss -  und  manchmal einfach die Stille des Daseins aushalten muß.
Und wo macht man  die dafür notwendige Ausbildung?
Zuerst bestand nur das Innsbrucker Hospiz, als wir – das sind Karen Kröll, Marion Langreiter und ich - unsere Ausbildung absolvierten. Diese Ausbildung dauerte ein Jahr und beinhaltete auch eine Praxis von 80 Stunden im Altersheim. Dann wurde die Hospizbewegung Zillertal als eigener Verein gegründet. Im vorderen Zillertal ist diese Form von Unterstützung und Begleitung ja schon viel verbreiteter als bei uns und wird sehr viel genützt und gut angenommen.
Und wie kann man euch erreichen bzw. anfordern?
Also – es ist mir ganz wichtig zu betonen, dass das eine ehrenamtliche Tätigkeit ist, die JEDER in Anspruch nehmen kann und vollkommen GRATIS ist! Niemand soll sich scheuen, anzurufen und einen Termin auszumachen. Die Telefon-Hotline der Hospiz-Gemeinschaft ist 0650-7270-100 – oder ihr meldet euch direkt bei uns  -  wir freuen uns über jede Möglichkeit zur Hilfe!
Wie schaut so ein Besuch von dir aus?
Das ist natürlich an den Patienten und auch an den oder die Pflegenden angepasst. Ich komme ins Haus oder Wohnung. Jede Woche wird dann ein Nachmittag vereinbart, den ich mit dem Kranken verbringe. Die pflegenden Angehörigen können dann etwas durchschnaufen und die Zeit für sich selber nützen. Das ist oft die einzige „Auszeit“, die diese pflegenden Leute haben.
Oft vergeht die Zeit wie im Fluge mit Huagachten, Kartenspielen, Beten etc.Aber auch einfach Dasein ist wichtig. Es entsteht so eine vertrauensvolle Beziehung zum Patienten, die eine schöne Gesprächsbasis bilden kann. Ein Kranker  schätzt ja seine eigenen vier Wände ganz besonders, weshalb diese ambulante Form der Hilfe besonders wichtig ist. Aber es ist noch zu sagen, dass es eine Hilfe und keine Pflege ist.
Es besteht natürlich vollste Diskretion, und niemand braucht sich sorgen, dass vertraute Gespräche hinausgetragen werden.
Erna, danke für das Gespräch und weiterhin viel Freude an dieser wichtigen und schönen Arbeit!

Wenn wir den Körper ablegen,
werden wir frei sein
von Schmerzen, Angst und allem Kummer,
frei sein wie ein bunter, schöner Schmetterling,
dürfen heimkehren zu Gott.   E.Kübler-Ross 


PGR Elisabeth Bacher


Seniorenrastl im Pfarrhof in Mayrhofen

Alle 14 Tage treffen sich unsere Senioren zu einem "Rastl" im Pfarrhof. Bei Kuchen und Kaffee wird von alten Zeiten erzählt, gelacht, Karten gespielt ... Alle sind herzlich willkommen.
Erni beim Lesen ihrer Mundartgedichte
Nannerl und Gretl
auch Erwin Aschenwald mit Sohn Erwin spielten auf
Paul und Ludwig unterhalten sich bei einem Glasl Wein
Maria, Margit und Anna
eine gutgelaunte "Kochtarunde"

Adventlicher Seniorennachmittag

Vom Kath. Frauenbund unter Leitung von Obfrau Evi Lechner wurde ein adventlicher Nachmittag für unsere Senioren vorbereitet. Der Pfarrsaal war voll besetzt und die vielen fleißigen Helferinnen hatten alle Hände voll zu tun, um die köstlichen Kuchen mit Kaffee und Tee zu servieren. Die "Groigg´n" und`s "Rabeine Kraut" waren köstlich und "rare". Romana, Franz und Anni mit Zieharmonika und Harfe unterhielten mit schönen und schwungvollen Melodien. Die Ramsauer "Diandlang" um Evi Lechner trugen ein altes Klöpfellied vor, dass sie als Kinder vor mehr als 40 Jahren gesungen haben. Am späten Nachmittag kamen auch noch Schüler der HS Mayrhofen (2c) mit ihren Lehrern Christian und Katharina Saurwein, Barbara Luchner und Judith Neuner und sangen ein paar Adventlieder (leider gibt es davon keine Bilder).

Alle Besucher konnten noch eine kleine Flasche mit Weihwasser mitnehmen, die von den Jungscharkinder wunderschön bemalt und verziert wurden.

Ein herzliches Vergelt´s Gott, allen, die immer so tatkräftig mithelfen und natürlich auch an die vielen Besucher.



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