Die Besucher lauschten gespannt dem Referenten Dipl.Vw. Uli Pleger bei seinem Vortrag. Ein Ausschnitt davon dürfte für jedermann(-frau) von Interesse sein:
Geld , als Tauschmittel eingesetzt,ist an und für sich eine gute Erfindung. Es ermöglicht das Wirtschaften, d.h. die Befriedigung von Bedürfnissen und Wünschen. Dafür wären allerdings nur 3-5 % des im Umlauf befindlichen Geldvolumens notwendig. Die andere große Geldmenge wird als Spekulationsgut genutzt und das ist der Missbrauch des Geldes, der in der Wirtschaftskrise offenkundig wurde.
Thomas von Aquin wies darauf hin, dass ein gerechter Tausch dann vorliegt, wenn er beiden Partnern den gleichen Nutzen bringt.
Der Begriff Wachstum kommt aus der Natur, in der es Leben und Absterben gibt. Wir Menschen meinen hingegen, das Wirtschaftswachstum müsse immer noch mehr gesteigert werden.
Viele sehen ein, dass es so nicht weitergehen kann. Die Wirtschaftskrise soll jedoch keine Ohnmachtsgefühle in uns verstärken. Es ist aber jede(r) aufgerufen, zur Umstrukturierung gegenwärtiger Missstände beizutragen.
Es gilt, für ein Beziehungsnetz zu sorgen, in dem jede(r) Ansehen genießt.
Folgende, von Religionen geforderten Grundsätze sollten im Zusammenleben von Menschen national wie auch international Beachtung finden:
Wahrheit, Ehrlichkeit,
Wertschätzung,
Gerechtigkeit und
Solidarität
Der Referent zeigte sich dankbar und erfreut über die ihm übergebenen Spenden zu Gunsten der Aktion „Kindern eine Chance“ in Uganda. Damit wurde spontan Solidarität mit den Armen praktiziert.
Walter Eberharter eh. |