Pfarrkirche Mayrhofen und Brandberg
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Im Danken da liegt Segen (oder)

Das Land gab seinen Ertrag. Es segne uns Gott. Danken sollen dir alle. (Ps 67)

 

Ein letzter Blick auf das Kalenderblatt des Stecher-Kalenders vom Monat September, bevor ich weiter blättere lese ich noch einmal den Text von Ingeborg Ladurner:

Erster Schnee und letzte Buntheit,

Schatten und Licht,

Abschied und Neubeginn, -

lauter Geschwister in unserem Leben.

Wenn es kalt wird in der Natur,

werden die Bäume wie brennende Dornbüsche.

Wenn es kalt wird in der Gesellschaft,

braucht es Herzen wie brennende Dornbüsche,

die unermüdlich die sanften Lauffeuer

der tröstenden Ahnung entzünden.

Ja, ich erkenne die „Geschwister“. Sie begleiten und prägen das Leben des Alltags, Schnee und Buntheit, Schatten und Licht, Abschied und Neubeginn...Aber gerade die Bezogenheit aufeinander eröffnen in uns die Dankbarkeit genau für dieses Leben. Wir erfahren die Zuversicht, die uns liebe Menschen entgegenbringen, weil sie unsere Nöte spüren und uns kennen. In jeder Träne glitzert dadurch auch schon das Licht, das jedes Dunkel wieder aufhellt und die Herzen einander in Herzlichkeit begegnen lässt.

Dafür zu danken bringt Segen, Ermutigung und / aber auch Erschütterung.

Erschütterung darüber, wie bedroht oftmals das Leben ist und wie Menschen, um zu überleben, Strapazen auf sich nehmen, die nur auf Hoffnung beruhen.

Diese Hoffnung tragen wir in uns, weil wir Glaubende sind, weil wir die Botschaft Jesu kennen, weil dadurch unsere Herzen wie brennende Dornbüsche sind, die unermüdlich die sanften Lauffeuer der tröstenden Ahnung anzünden.

Mit Erntedank feiern wir unsere persönlichen Ahnungen von Glück und Zufriedenheit und sind dankbar für jede Buntheit, für jedes Licht, für jeden Neubeginn, weil sie uns immer wieder zu neuem Lebenswert verhelfen.  

Mit Erntedank geben wir auch jenen unsere Aufmerksamkeit, die auf unsere Hilfe angewiesen sind, die froh sind um jedes ermutigende Zeichen, das ihrem Leben Zukunft ermöglicht.

Mit Erntedank gehen wir den Weg Jesu, der immer zu den Menschen führt und Licht für die Menschen ist, damit niemand im Finstern geht.

 

Gesegnete Herbsttage wünscht

Alois Moser, Pfarrer





Geboren am 15.April 1962 und aufgewachsen in Reith im Alpbachtal.
Pfarrer Moser maturierte am Borromäum in Salzburg und studierte
dann in Salzburg und Innsbruck Theologie.

 1988 Priesterweihe durch Erzbischof Karl Berg
 1988 - 1992 Kooperator in Saalfelden
 1992 - 1994 Kooperator in Wörgl
 1994 - 1998 Jugendseelsorger der Erzdiözese Salzburg
 seit 1.9.1998 Pfarrer von Mayrhofen und Brandberg



Als Pfarrer für diese beiden Gemeinden freue ich mich,
dass Sie sich für unsere Aktivitäten interessieren.
Für Reaktionen über unsere pfarrliche Präsenz im Internet
sind wir dankbar und so verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Euer Pfarrer  


 


 

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