Der Sommer ist da.
Er lockt uns hinaus aus unseren vier Wänden. Faszinierende Städte, ferne Länder und Landschaften, Meeresstrand, viele gemütliche Seen, Wanderwege und Klettersteige, heimische Kleinode, Radlfahren und Bergpfade... Der Sommer öffnet uns die Türen, damit wir uns auf den Weg machen. Und dann begegnen wir ihnen. Sie säumen unsere Wege und markieren neuralgische Punkte:
Stoamandln und Weg- und Gipfelkreuze
Mühevoll zusammengetragen und kunstvoll aufgeschlichtet wird aus einfachen, oft unnütz herumliegenden Steinen ein Gebilde mit Auftrag. Jeder Berggeher ist froh, ein solches Stoamandl im unübersichtlichen Gelände zu entdecken und sich damit auf dem richtigen Weg zu wissen. Gerade in der Anstrengung einer Bergwanderung tut es gut, Sicherheit über den Weg zu haben. Die Stoamandln leiten uns und helfen uns häufig in der Orientierung. Stoamandl für Stoamandl bewältigen wir den Weg. Das vorerst weit entfernte Ziel rückt stetig näher. Könnte uns der Blick auf den gesamten Weg noch eher Furcht einflößen oder sogar abhalten ihn in Angriff zu nehmen, so befreit uns das Wahrnehmen der einzelnen Stoamandln von all dem. Es macht sich vielmehr eine gewisse Leichtigkeit breit und die Mühe des Weges weicht der Freude auf das Ziel.
Wagen wir den Vergleich mit unserem Leben: Es kommt in uns Dankbarkeit auf für all jene, die unsere Wege sicher machen, die uns die Augen öffnen für den nächsten Schritt und die sichtbar werden, wenn es mit der Orientierung schwer wird.
Halten uns die Stoamandln in Bewegung, so fühle ich bei den Weg- und Gipfelkreuzen eher das Gegenteil. Sie laden uns ein zu einer Rast. Es tut Leib und Seele gut, sich zu stärken, auszuschnaufen, den Blick schweifen zu lassen, sich Zeit zu nehmen. Mit dem Blick auf die Balken eines Kreuzes regen sich in uns Menschen auch die Fragen: Woher kommen wir, wohin gehen wir, wer begleitet uns? Erinnerungen an die Verwurzelung in der Familie lassen uns dankbar werden für alle Liebe und Unterstützung, die uns für das Leben mitgegeben worden sind. Dadurch sind Interessen und Begabungen gefördert worden, die uns nach der Erfüllung im Leben streben lassen. Dabei auch Menschen an der Seite zu wissen, die einen in der Not halten und sich im Glück mitfreuen, vollendet das Zeichen und die Wirkkraft des Kreuzes. Mit der Offenheit in alle Richtungen prägt das Kreuz auch unseren christlichen Glauben. Darin fest verankert fühlen wir Menschen uns wunderbar geborgen. Wir bringen dem Höheren, unserem Gott, Sorge und Zufriedenheit, Leid und Freude, Bitte und Dank dar. Wir hören seine Botschaft des Heiles, der Ermutigung und treuen Gottesnähe und tragen sie zu unseren Mitmenschen. Damit ist über uns Menschen ein großes Plus gezeichnet, Kraft gebend in allen Situationen des Lebens.
Deswegen, lassen wir uns nieder an Plätzen, wo Menschen Kreuze aufgerichtet haben. Halten wir Rast und nehmen wir den Segen Gottes mit auf den Weg. Breiten wir die Hände aus und werden wir selbst zu einem Kreuz, zu einem Segenszeichen für alle.
Somit wünsche ich allen viele Stoamandln und Kreuze auf den Wegen des Lebens und eine gute Sommerzeit. Pfarrer Alois Moser |

Geboren am 15.April 1962 und aufgewachsen in Reith im Alpbachtal. Pfarrer
Moser maturierte am Borromäum in Salzburg und studierte dann in Salzburg und
Innsbruck Theologie.
1988 Priesterweihe durch Erzbischof Karl Berg
1988 - 1992 Kooperator in Saalfelden
1992 - 1994 Kooperator in Wörgl
1994 - 1998 Jugendseelsorger der Erzdiözese Salzburg
seit 1.9.1998 Pfarrer von Mayrhofen und Brandberg
Als
Pfarrer für diese beiden Gemeinden freue ich mich, dass Sie sich für
unsere Aktivitäten interessieren.
Für Reaktionen über unsere pfarrliche Präsenz im Internet sind wir
dankbar und so verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Euer Pfarrer
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Dr. Alois
KOTHGASSER SDB
Unser Erzbischof von Salzburg
Geb. am
29.5.1937 in Lichtenegg, Pfarre St. Stefan im Rosental (Steiermark); 1955
Eintritt in den Orden der Salesianer Don Boscos; Priesterweihe am 9.2.1964
in Turin; 1969-1977 Dozent für Dogmatik an der Università Pontificia
Salesiana in Rom, 1978-1982 a.o. Professor ebenda, in den 70er Jahren
mehrfach Gastprofessor für Dogmatik in Benediktbeuern (Bayern) und zwei
Semester lang auch an der Salesianerhochschule in Bethlehem; ab 1982 in
verschiedenen akademischen Funktionen an der Philosophisch-Theologischen
Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern tätig, 1982-1988
sowie 1994-1997 Rektor dieser Hochschule.
Am 10.10.1997
zum Bischof von Innsbruck ernannt, Bischofsweihe am 23.11.1997 im Dom St.
Jakob in Innsbruck. Am 27.11.2002 Ernennung zum Erzbischof
von Salzburg.
Aufgaben
in der Bischofskonferenz:
Mitglied der
Glaubenskommission.
Referate:
Caritas; Priesterseminare (gemeinsam mit Bischof Dr. Alois Schwarz),
Theologische Fakultäten und Hochschulen
Mitglied der
Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.
Wahlspruch:
Veritatem facientes in charitate |